Anna Breitenbach

kurz


Stadt im Fluss

Im Fluss der Stadt
fließt der Fluss der
Stadt in seinem Fluss
durch die Stadt wo er
weiter und weiter zu
fließen hat zu neuen
Ufern einer Stadt im
Fluss in der er fließen
will und muss … der
Flussssssssssssssssss

Vom 1. bis 3. Oktober 2021 Kulturfestival Stadt im Fluss: ATLANTIS in Esslingen am Neckar

„Das Kulturfestival Stadt im Fluss kehrt nach 3 Jahren zurück und öffnet im Oktober der Kunst und Kultur Fenster in neue Welten. Unter dem Motto ATLANTIS werden digital und analog Dystopie und Utopie, Zukunftsvisionen, Fiktion, Wirklichkeit mit bitterem Ernst und Augenzwinkern betrachtet.“


Performance: Pechsträhnen und Silberstreifen
Esslinger Altstadt, auf der Agnesbrücke.
Samstag, 2. Oktober, von 12 bis 16 Uhr.
Sonntag, 3. Oktober, von 12 bis 17 Uhr.

Gedichte für bedrohliche Lagen, Not und Tod, nach der Flut: Gedichte von Hoffnungen, Erhellungen, eben die Silberstreifen am Horizont. Auf Postkarten gedruckt, flussblau – mit den Zeichnungen von Maren Profke – an einem Stand angeboten, zum „Abgreifen“, zum Haben.
Die Atlantis-Karten als poetische Kassiber, für die BesucherInnen des Kulturfestes zum Mitnehmen, auch Weitergeben, Weiterschicken mit ihren nachhaltigen Wirkungskräften. Die Gedichte sind auch ausgehängt, um sie mit dem Handy virtuell aufzunehmen.
Pechstraehnen und Silberstreifen


Lesung: Das Glück im Unglück
Anna Breitenbach, Pia Rosenberger, Barbara Stoll
Samstag, 2. Oktober, um 19 Uhr und um 21 Uhr, in der Stadtbücherei Esslingen, im Kutschersaal.
Geschichten, Gedichte, Songs aus beschatteten Zeiten, aber: der Silberstreifen am Horizont! Not & Tod und doch fließt er weiter, der Fluss, die Liebe, die alles beleuchten kann. Bedrohliche Zeiten, Pest & Cholera, Brandgefahr, der Untergang der Stadt und doch: Überleben!
Anna Breitenbach liest Geschichten und Gedichte, auch aus Esslingen. Pia Rosenberger: Geschichten aus der Historie der Stadt Esslingen. Barbara Stoll: Ein Glück im UnglücksSammelsurium aus Gedichten, Kurzprosa von KlassikerInnen und Songs.

Das Glück im Unglück

Stadtbibliothek Stuttgart am Mailänderplatz
Frauenbilder.Sichtfelder, G:sichtet 6, Gatzanis Verlag – Präsentation
Lesung Anna Breitenbach + Lifezeichnen Maren Profke
Livestream auf YouTube


lit-cast des Förderkreises für SchriftstellerInnen, der erste Literaturpodcast des Landes.
Anna Breitenbach liest aus dem Kunstband Frauenbilder.Sichtfelder im Jolanta Gatzanis Verlag, die Nr. 6 in der Reihe G:sichtet, mit Gedichten, Kurztexten und den Zeichnungen, Bildern von Maren Profke. Anna Breitenbach liest aus den Kapiteln Selbstbild + Sicht, Familie + Fürsorge, Arbeit + Autonomie, Love + Lust, Krise + Kummer, Haus + Heimat. Kapitel, die üppig gefüllt sind mit "Frauenbildern", gesehen und gefühlt von 2 Künstlerinnen.
lit-cast-der-podcast



AB beim SchamrockFestival 2016 in der Pasinger Fabrik
Schamrock-Festival-2016


Buchveröffentlichungen:



Kunstband: Frauenbilder.Sichtfelder mit Maren Profke
in der Reihe G:sichtet Nr. 6 im Gatzanis Verlag, Stuttgart 2020
Im Kunstband Frauenbilder.Sichtfelder geht es nicht ruhig zu, sondern leidenschaftlich und lustvoll. In sechs Kapiteln wird aus dem Leben von Frauen erzählt. Verschiebungen lassen Frauenbilder kippen und Gewohntes fremdeln. Schräge Sichten geben den genauen Blick auf das Subjekt frei – so Anna Breitenbachs Ansatz. Maren Profke zeigt schonungslos das Verborgene hinter dem Sichtbaren, auch in farblichen oder objekthaften Serien. Die beiden Künstlerinnen gehen mit all ihren Mitteln der Frage nach: Welche Bilder macht man sich und welche Bilder hat man von sich?
Im Buchhandel oder bestellbar hier: info@gatzanis.de oder signiert, bei mir!









Häuserdichte. Fanzine mit Maren Profke
2. Auflage! - Ital. Übersetzung: Di casa in casa
dieUmweltDruckerei, Hannover 2018, 2020


















Haus und Hof, Sachen, Leute. Brauchbare Gedichte
Haus und Hof, Land und Straßen, Sachen: Da geht ’s um die Niederungen und Zumutungen des Alltags. Da tauchen fremde Leute auf, auch Bekannte, jedenfalls Lebewesen: Vampire, Lampentiere, Sammler …
Kunstvoll einfach, leidenschaftlich lyrisch – Anna Breitenbachs Gedichte sind poetische Scheinwerfer, geben ein anderes Licht auf die Habe, auf Besitz und Beute, auf die gewohnte Welt: wer ich bin? Und wo. Und mit wem? – lakonisch, lustvoll komisch: eine genau etwas verrückte Sicht, mit der aber ganz gut zu sehen ist.

»Das Bestechende an den Gedichten von Anna Breitenbach ist: dass sie Mumm haben. Und das Schönste: Kaum biegt man um die Ecke des Satzes, stößt man auf Überraschungen und entwaffnende Erkenntnisse.« Hellmuth Opitz

mehr Lesungen